Ein Fan ist ein Mensch, der längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem für ihn externen, öffentlichen, entweder personalen, kollektiven, gegenständlichen oder abstrakten Fanobjekt hat und in die emotionale Beziehung zu diesem Objekt Ressourcen wie Zeit und/oder Geld investiert. (Quelle: Wikipedia)
Ein Fan ist also ein Mensch, der es liebt seine emotionale Beziehung zu dem von ihm gewählten Objekt voll und ganz auszuleben. So kann ein Fan z.B. jedes Wochenende seiner Lieblingsmannschaft zu jubeln, alles geben und die Jungs anfeuern, dass die Kerze glüht. Der Fan teilt seine Leidenschaft mit Freunden, feiert jeden Sieg und verflucht jede Niederlage. Er trägt diese Leidenschaft gerne nach außen und möchte am liebsten auch andere Menschen mit seiner Leidenschaft anstecken.
Der sportliche Wettbewerb heizt dabei immer wieder die Diskussion in den verschiedenen Fanlagern an und führt nicht selten zu mit Leidenschaft geführten Wortgefechten, dass die glühende Kerze die Dachpappe nur so entflammt – das muss dann auch so sein, es macht Spaß, es erheitert. Jeder Fan respektiert die anderen Fans. Jeder Fan weiß, dass nur auf’m Platz wichtig ist und dass man danach gemeinsam über den Schiri schimpfen darf…
Manchmal mag ein Fan zum Fanatismus neigen. Fanatismus ist eine besonders hohe Wertschätzung gegenüber z.B. einem Fußballverein. Leider ist Intoleranz charakteristisch für Fanatismus. Fanatismus eines Fans ist so lange in Ordnung, wie es sich in Aussagen, wie “nie im Leben würde ich zu Bayern gehen” (Quelle: DTH) oder blau-weiß gestrichenen Häuserfassaden, äußert.
Aber kein Fan dieser Welt darf vergessen, dass Respekt und Toleranz zum Sport gehören, wie Pommes Schranke zum Ruhrgebiet!
Was aber gar nicht geht und mich mehr als nur nervt – ja es kotzt mich sogar an! Entschuldigung für die Vulgärsprache, aber das ist ein absolutes Reizthema – was haben Pobbelei, brennende Fahnen und Gewalt mit Sport zu tun? Nichts, gar nichts!! Was Medien gerne als fanatische Fans, Ultras oder im schlimmsten Fall als Fans bezeichnen, gehört raus aus deutschen Stadien, weg vom Sport, Hausverbot! Diesem verkapptem Pöbel darf man keine öffentliche Bühne geben, sie gehören in den Keller bei Mutter gesperrt und mit Simple Mind gequält!!
Wäre der durchschnittliche radikale Asoziale, der sich selbst als Fan sieht, des selbstständigen Denkens mächtig sein, würde er wissen, dass ihn niemand will und keiner mag – nicht einmal sein Lieblingsobjekt, sein Fußballverein!
Gerade geht das DFB Pokal Spiel BVB gegen Dynamo zu Ende, das ZDF hält dem Dynamo Spieler das Mikro ins Gesicht, er sagt dem Millionenpublikum “einige Chaoten…schaden dem Verein… unverbesserlich… es tut mir leid für die Fans… ja ich schäme mich für solche Chaoten…”.
Chaot checkste was? Du schadest deinem Verein, du schadest allen die mit Herzblut an die Sache glauben und dafür arbeiten, du schadest der öffentlichen Wahrnehmung deines Vereins und du schadest dem Sport!!
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