Training ohne Wettkampf ist…

Ja, ich habe es getan, ich habe mich tatsächlich zu einem Halbmarathon angemeldet. Ende März ist es soweit und bis dahin müssen im Zuge der Duisburger Winterlaufserie noch eine 10km und eine 15km Distanz im Wettkampftempo zurückgelegt werden. Oder für den Laien-Sportler, wie mich, über den Winter wird weiter trainiert (und nicht Winterspeck angesetzt). Ausreden gibt es keine, schließlich sind mindestens drei Freunde und Arbeitskollegen angemeldet – alle aktuell schneller, sämtlichen Freunden und Bekannten wurde es erzählt und von allen gab es nur eine Reaktion „Respekt“ – das motiviert.
Aus dem „ich gehe eine Runde Laufen“ ist Training geworden. Um das Ziel Halbmarathon zu erreichen, wurden Maßnahmen abgeleitet, die es umsetzen gilt. Das hebt „das Training“ auf ein sportlicheres Niveau und jede Leistungssteigerung wird vom inneren Schweinehund grinsend gewürdigt. Zum Beispiel heute Nachmittag. Bei herrlichem Herbstwetter lief es gut, 14km in etwa 1,5 Stunden. Kein Wettkampftempo, trotzdem sind nicht nur die Beine müde. Zwei Kilometer mehr als letztes Wochenende und neue Maximaldistanz.
Innerhalb der nächsten Monate muss ich mich deutlich steigern. Erstmal geht es mir um die Distanz, Grundlagen schaffen. Mindestens dreimal die Woche steht deshalb Laufen auf dem Programm, aktuell versuche ich eine nicht-läuferische vierte Einheit einzubauen. Funktioniert überhaupt nicht. Die Zeit fehlt oder [beliebige Ausrede einsetzen].
Dennoch, das Ziel  und der Ist-Zustand ist hinlänglich bekannt. Jetzt heißt es Ärmel hoch krempeln und Meter machen, damit ich am 28.3.2015 meinen ersten Halbmarathon finish.

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