Als Kunde hat man es nicht leicht. Ob es nun die patzige 400€ Kraft im Vapiano ist, die einem 4 Tage vor Weihnachten erzählen will, dass man keine Gutscheine mehr hätte, weil der Postbote im Schnee stecken geblieben sei (klar, in Düsseldorf, bei nicht einmal 2cm Schneematsch), oder aber als Kunde von O2.
Der Tag fing schon gut an
Am heimischen Schreibtisch arbeiten mag erst einmal gut klingen. Eine E-Mail von einem Freund zu bekommen “du bist mal wieder nicht erreichbar”, ist da schon anstrengender. Gemeint war das Mobiltelefon, das mir zwar volles Netz anzeigt, aber gelegentlich dazu neigt, dies nur anzutäuschen – ja ich bin O2 Kunde, ja ich habe die Einzelfälle mitbekommen und ja, ich will mich überhaupt nicht über die Probleme beim Netzausbau auslassen.
Manchmal will man eben doch telefonieren
Aus gegebenem Anlass wollte ich via Mobiltelefon einige organisatorische Inhalte bzgl. des bevorstehenden Festes abklären. Nachdem der Netzaufbau der Mobilfunkverbindung funktioniert hatte und man sich dann mit einem sympathischen “HALLO kannst mich hören”…”Hallo??” dann doch nicht verständigen konnte, twitterte ich folgendes… einige Zeit später schrieb mir ein netter Mensch vom O2 Kundenservice. Nun sollte ich das Problem melden, damit man einen Fall eröffnen könnte – neee Freunde, fallt mir nicht auf den Wecker.

Ist halt so…
Was mich aber definitiv aufgeregt hat, ist der folgende Tweet. Den hat O2 rausgehauen, während ich mich eigentlich gar nicht mit dem Kundenservice bzgl. des allgemein bekannten Netzproblemes austauschen wollte.

Danke! Danke, dass ihr noch mehr werbt, dass Konsumenten eure Smartphones nutzen. Danke, dass man nun auch UnityMedia ins Boot geholt hat, die ebenfalls die überlasteten Ausbaustufen eures UMTS verticken sollen – DANKE!
Wünsch euch was…
(Der vorangegangene Beitrag kann Spüren von Ärgernis und Ironie enthalten; es soll niemand persönlich angegriffen werden, der Kundenservice von O2 ist klasse – aber die Ironie war bitter)
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